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Mit dem Mittel des Malens kann ich in einer Sprache kommunizieren, für die ich keine Worte brauche – wie auch in der Musik ist das Verstehen wortlos. Es beginnt auf der emotionalen Ebene. Der Betrachter findet einen Zugang zu mir, der zunächst unabhängig ist von seiner Sprache, seinem Intellekt.
Ein Bild ist damit für mich eine ganz besondere Form der Kommunikation, denn mit dem unmittelbaren Zeigen meines Inneren gebe ich mich direkt preis, entblöße ich mich, mache ich mich angreifbar und verletzbar. Aber diese Verletzlichkeit kann es meinem Gegenüber auch ermöglichen, sich selbst zu öffnen und sich einzulassen. Im besten Fall löst es beim Betrachter etwas aus; das Bild »geht ihm nach« und lässt ihn nicht mehr los. Es hat ihn angerührt.
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